Lehm-Unterputz grob mit Stroh
Seit über 30 Jahren der meistverkaufte Lehmgrundputz von CLAYTEC, bewährt für dicke Lag…
Lehmputz ist das Fundament fuer gesundes Wohnen: diffusionsoffen, feuchteregulierend und vollstaendig mineralisch. Vom Unterputz mit Stroh ueber den Oberputz bis zum YOSIMA Lehm-Designputz sind alle Systeme aufeinander abgestimmt, normgerecht nach DIN 18947 und ohne Kunstharze.
Der Unterputz gleicht den Untergrund aus und traegt die spaetere Oberflaeche. Auf Ziegel, Lehmstein und Fachwerkgefach traegst du ihn zwei Zentimeter dick auf, bei starken Unebenheiten in zwei Lagen. Die erste Lage muss durchgetrocknet sein, bevor die zweite folgt.
Der Oberputz kommt auf den getrockneten Unterputz und legt die sichtbare Struktur fest. Ueblich sind fuenf bis zehn Millimeter, bei feiner Koernung auch weniger. Je feiner die Koernung, desto glatter faellt das Ergebnis aus und desto gleichmaessiger muss der Untergrund sein.
Feinputz ist die letzte Schicht und traegt die Farbe. YOSIMA wird ein bis drei Millimeter duenn aufgezogen und braucht einen ebenen, saugfaehigen Oberputz darunter. Der Farbton entsteht aus dem Material selbst, es folgt kein Anstrich mehr.
Wenn die Flaeche farbig werden soll, ohne dass du einen Designputz aufziehst, kommt ein Lehmanstrich oder Streichputz darauf. Beides bleibt diffusionsoffen und laesst sich spaeter ueberarbeiten. Der Untergrund muss trocken und staubfrei sein.
Stark saugende oder sehr glatte Untergruende brauchen eine Grundierung, sonst zieht der Putz zu schnell an oder haftet nicht. Ueber Materialwechsel und in Eckbereichen legst du Glasgewebe ein. Der Spachtel schliesst Fehlstellen, bevor die naechste Lage kommt.
Lehmputz ist ein mineralischer Baustoff auf Lehmgrundbasis und wird für Innenwände eingesetzt. Im Unterschied zu Gipsputz oder Kalkputz reguliert Lehmputz aktiv die Raumfeuchte, speichert Wärme und ist vollständig schadstofffrei. Das CLAYTEC-Sortiment bei Lehm-Revival umfasst Lehmputze für alle Schichten eines Putzsystems.
Unterputz ist die erste Schicht auf dem Untergrund. Er gleicht Unebenheiten aus, stellt die Haftung sicher und bildet die Basis für alle weiteren Schichten. CLAYTEC bietet Lehmunterputze mit unterschiedlichen Zuschlägen: Strohzuschlag für besonders rissfreie Verarbeitung, Leichtlehmputz für verbesserte Wärmedämmung und Standard-Grundputze für direkte Verarbeitung auf Lehmstein, Ziegel oder Lehmbauplatte.
Oberputz und Feinputz bilden die sichtbare Oberfläche. Lehmfeinputz ergibt eine gleichmäßige, mineral-matte Oberfläche. YOSIMA Lehmdesignputz ist eine Besonderheit: 146 Farbtöne, strukturierte Oberfläche und spezielle Verarbeitungstechniken wie Filzen, Wischen oder Reiben. Beide sind diffusionsoffen und ohne chemische Zusätze.
Ein vollständiges Lehmputzsystem besteht aus zwei bis drei Schichten. Die Gesamtauftragsstärke liegt je nach Untergrund und System zwischen 10 und 25 mm. Für jeden Systemaufbau ist die richtige Reihenfolge der Schichten entscheidend.
Bei rauem Untergrund (Lehmstein, Ziegel) kann der Grundputz direkt aufgetragen werden, oft in zwei Lagen zu je 8 bis 12 mm. Bei glattem Untergrund (Beton, Gipskarton) ist eine Haftgrundierung notwendig. Zwischen Grundputz und Feinputz kann eine Armierungsschicht mit Glasfasergewebe oder Jutegewebe eingelegt werden. Das verhindert Risse an Anschlüssen und in Ecken. Der Feinputz wird abschließend 2 bis 4 mm stark aufgetragen und geglättet.
Für die Kombination aus Holzfaserdämmung und Lehmputz kommt ein gesonderter Systemaufbau zum Einsatz: Holzfaserplatte, Lehm-Kleber, Grundputz mit Armierung und Feinputz. Dieser Aufbau bietet zusätzlich zur diffusionsoffenen Oberfläche eine Innendämmung von 40 bis 80 mm.
Lehmputz haftet auf mineralischen, saugfähigen Untergründen besonders gut. Die typischen Untergründe im Altbau und bei Fachwerksanierungen sind hervorragend geeignet.
Kritische Untergründe sind bestehende Dispersionsfarben, Fliesen und stark glatte oder nicht saugende Oberflächen. Hier ist eine Untergrundprüfung und oft mechanische Vorbereitung notwendig. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die persönliche Beratung.
Die Wahl des Lehmputzes richtet sich nach drei Kriterien: Untergrund, gewünschte Oberfläche und Systemaufbau. Für reine Sanierungsarbeiten ohne Dämmung genügt oft ein zweilagiges System aus CLAYTEC Lehmunterputz und Lehmfeinputz. Wer eine farbige Gestaltung möchte, wählt als Abschluss YOSIMA Lehmdesignputz in einem der 146 Farbtöne.
Für Fachwerksanierungen eignet sich CLAYTEC Lehmunterputz mit Strohzuschlag besonders gut: Er verzahnt sich mechanisch mit unregelmäßigen Oberflächen und gleicht größere Unebenheiten aus. Für Neubauten und den Ausbau mit Lehmbauplatten ist der Standard-Grundputz die erste Wahl.
Wer die energetische Innendämmung mit Lehmputz kombinieren möchte, findet im Sortiment das komplette System: Holzfaserdämmplatten in verschiedenen Stärken, CLAYTEC Lehm-Kleber, Grundputz und Feinputz oder YOSIMA. Der Mengenrechner berechnet dieses System vollständig.
Für eine genaue Materialmenge steht der kostenlose Mengenrechner zur Verfügung. System wählen, Nettofläche eingeben und sofort eine vollständige Materialliste mit Gebindeempfehlung und aktuellen Nettopreisen erhalten. Kein Login, keine Anmeldung erforderlich.
Zum Mengenrechner Lehmputz →Lehmputz-Verarbeitung – Lehmputz im Lehm-Revival Online-Shop. Lehmputz wird in Lagen bis max.
Lehmputz sind im Online-Shop von Lehm-Revival bestellbar und werden per DHL und DPD deutschlandweit versendet. Abholung nach Terminvereinbarung möglich.
Lehmputz wird in Lagen bis max. 15 mm pro Durchgang aufgetragen. Zwischen den Lagen muss ausreichend Trocknungszeit eingehalten werden. Kritische Übergänge (Holz zu Stein, verschiedene Untergründe) werden mit Armierungsgewebe gesichert.
Material- und Verarbeitungshinweis
Maximal 15 mm pro Durchgang. Bei dickerem Auftrag schichtweise arbeiten und jede Lage trocknen lassen.
Maximal 15 mm pro Durchgang. Bei dickerem Auftrag schichtweise arbeiten und jede Lage trocknen lassen.
Überhöhte Wasserzugabe, zu dicke Einzellagen, fehlender Putzträger auf Holz, zu schnelles Trocknen und keine Armierung an kritischen Übergängen.
2–3 mm Schichtdicke: ca. 24–48 Stunden. 10 mm Schichtdicke: ca. 7–14 Tage. Guter Luftwechsel (Durchzug) ist Pflicht, keine direkte Sonne oder Heizung.