Häufige Fragen zu Lehmbaustoffen, Bestellung und Versand – Lehm-Revival FAQ

Häufige Fragen

Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Lehmbau, Bestellung und Service.

Bestellung & Service

Beratung und Kontakt

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  • Muster sind nur einzeln bestellbar (Menge: 1 Stück)
  • Pro Produkt kann nur ein Muster bestellt werden
  • Ein Muster und das reguläre Produkt können nicht gleichzeitig im Warenkorb sein – du entscheidest dich für das eine oder das andere
  • Die Versandkosten sind im Musterpreis bereits enthalten

Beispiele

  • 1 Muster Lehmputz SanRemo = 9,99 € inkl. Versand
  • 1 Muster SanRemo + 1 Muster Mineral 20 = 14,99 €, inkl. Versand
  • 1 Muster SanRemo + 1 Big Bag Stampflehm natur-ROT = Muster 5,00 € + Produktpreis + reguläre Versandkosten

Rabatte und Aktionen

Frühlings-Revival 2026 (bis 31.03.2026): Frühlings-Revival Aktion (01.–31.03.2026): Ab 150 € Netto ein Basic Bio T-Shirt gratis, ab 200 € Netto ein schwarzes Bio Langarm Shirt gratis. Größe im Warenkorb auswählen.

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Über das Empfehlungsprogramm kannst du zusätzlich Gutscheine erhalten.

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  • PayPal – Sofortzahlung über dein PayPal-Konto
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  • Rechnung (B2B) – Für Geschäftskunden mit 14 Tagen Zahlungsziel

Versand und Lieferung

Ich versende mit DHL und DPD innerhalb Deutschlands. Paketversand bis 30 kg ab 6,50 €, DPD Sammelsendungen bis 75 kg ab 18,90 €. DPD Überlänge (1,76–2,40 m) mit Zuschlag von 8,50 €. Ab 76 kg oder über 2,4 m Länge erfolgt Speditionsversand (79,90 €).

Lieferzeit: 2-4 Werktage (Paket) bzw. 5-10 Werktage (Spedition). Sonderanfertigungen (Fensterbänke, Treppenstufen) dauern 3–5 Wochen.

Weitere Details findest du auf der Seite Versand & Lieferung.

Rückgabe und Widerruf

Als Verbraucher hast du ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Die Details findest du in den AGB.

Sonderanfertigungen (z.B. Fensterbänke und Treppenstufen nach Mass) sind vom Widerruf ausgeschlossen.

Lehmbau-Wissen

Warum ist Lehm ein guter Baustoff?

Lehm ist ein natürliches Gemisch aus Ton, Schluff und Sand. Im Gegensatz zu gebrannten Ziegeln oder Beton wird Lehm nicht chemisch verändert – er trocknet einfach aus und wird fest. Durch Feuchtigkeitsaufnahme wird er wieder weich, was ihn vollständig recycelbar macht.

Gesundes Raumklima

  • Reguliert die Luftfeuchtigkeit auf natürliche Weise (Sorption)
  • Filtert Gerüche und Schadstoffe aus der Luft
  • Beugt Schimmelbildung vor durch diffusionsoffene Oberflächen
  • Bietet guten Schallschutz durch seine Masse
  • Wärmespeichernde Eigenschaften regulieren Temperaturspitzen
  • Wirkt dem Austrocknen der Atemwege entgegen

Nachhaltigkeit

  • Braucht kaum Energie bei der Herstellung (kein Brennen nötig)
  • Beliebig wiederverwendbar – echtes Cradle-to-Cradle-Recycling
  • Gibt keine Schadstoffe ab, unschädlich für die Haut
  • Lokal verfügbar, schont Ressourcen
  • Viele Produkte sind klimapositiv dank CO2-speichernder Pflanzenfasern

Sommerlicher Wärmeschutz

Schwere Lehmbaustoffe wirken als thermische Speicher und kühlen Innenräume bei sommerlichen Außentemperaturen. Ein „Low-tec"-Prinzip – keine Energiekosten, keine Wartung, unbegrenzte Lebensdauer.

Was kostet Bauen mit Lehm?

Lehmputze und Lehmbauplatten liegen preislich im Bereich konventioneller Baustoffe. Fertigprodukte wie Steine, Mörtel, Putze und Platten sind rationell verarbeitbar und wettbewerbsfähig.

Stampflehmwände sind verhältnismäßig teurer als andere Massivwände, werden aber oft aus architektonisch-ästhetischen Gründen gewählt – wie beim eindrucksvollen Alnatura Campus in Darmstadt mit 12 m hohen selbsttragenden Stampflehmwänden.

Tipp: Ab 2026 sind verpflichtende Angaben zu Umweltwirkungen (Treibhausgaspotenziale) für die CE-Kennzeichnung von Bauprodukten in der EU vorgeschrieben. Lehmbaustoffe schneiden hier besonders gut ab, da sie kaum Energie bei der Herstellung benötigen und vollständig recycelbar sind.

Kann ich Lehmbaustoffe selbst verarbeiten?

Viele Arbeiten mit Lehm sind auch als Eigenleistung möglich – Lehm ist ein sehr fehlertoleranter Baustoff, da herabgefallenes Material einfach wieder aufbereitet werden kann.

Gut als Eigenleistung machbar

  • Lehmputz streichen (ClayFix Lehm-Anstrich, Lehmfarbe)
  • Lehmbauplatten montieren (Trockenbau)
  • Lehmsteine stapeln (Trockenstapeltechnik ohne Mörtel)
  • Lehmplatten als Wandverkleidung anbringen
  • Vorarbeiten beim Dachfensteraustausch (Verkleidung lösen, Dämmung entfernen)

Besser vom Fachbetrieb

  • Stampflehmwände (erfordern Schalung und Verdichtung)
  • Fachwerkausfachung (bautechnisch anspruchsvoll)
  • Maschineller Putzauftrag (erfordert Putzmaschine)
  • Wandheizung einputzen (erfordert Fachkenntnisse)
  • Dachfenster-Einbau und Abdichtung (gehört in Dachdecker-Hände)

Sind Lehmwände wasserfest?

Lehm ist nicht wasserfest und muss im Außenbereich vor direktem Schlagregen geschützt werden. Geeignete Maßnahmen sind ausreichender Dachüberstand, ein Spritzwasserschutz-Sockel von mindestens 50 cm Höhe aus wasserunempfindlichem Material und ggf. Kalkputz als Wetterschutz.

Im Innenbereich ist die Wasserlöslichkeit sogar ein großer Vorteil: Reparaturen sind jederzeit möglich, herabgefallenes Material kann wieder aufbereitet werden und für die Denkmalpflege sind alle Maßnahmen reversibel. Selbst nach Jahrzehnten können Lehmbaustoffe ohne Wertverlust wiederverwendet oder in eine andere Form gebracht werden.

Ist Lehm ein zugelassener Baustoff?

Ja! Der Lehmbau ist vollständig in die Struktur des modernen Baugewerbes integriert. Seit August 2013 gibt es erstmals wieder seit 1971 verbindliche DIN-Normen für Lehmbaustoffe.

Aktuelle DIN-Normen (Stand 2024)

  • DIN 18940 – Tragendes Lehmsteinmauerwerk (für bis zu 4 Geschosse / 13 m Höhe)
  • DIN 18945 – Lehmsteine (für tragendes und nichttragendes Mauerwerk)
  • DIN 18946 – Lehmmauermörtel
  • DIN 18947 – Lehmputzmörtel (jetzt gleichgestellt mit anderen Putzarten in DIN 18550-2)
  • DIN 18948 – Lehmplatten (seit 2024)

Die „Lehmbau Regeln" des Dachverbands Lehm e.V. sind in 11 Bundesländern bauaufsichtlich eingeführt und gelten weiterhin für nicht genormte und auf der Baustelle hergestellte Lehmbaustoffe.

Lehmputze sind seit DIN 18947 Bestandteil der allgemeinen Putzanwendungsnorm DIN 18550-2. Die bisherige Anwendungsbeschränkung auf Gebäude mit maximal zwei Wohneinheiten und zwei Vollgeschossen ist damit aufgehoben.

Welche Lehmbaustoffe gibt es?

Lehmbaustoffe lassen sich in 8 Hauptkategorien einteilen:

1. Stampflehm

Erdfeucht aufbereiteter Lehm, der verdichtet wird. Rohdichte 1700-2200 kg/m³. Für tragende Bauteile, spektakuläre Architektur. Auch als vorgefertigtes Wandelement erhältlich.

2. Strohlehm

Mischungen aus Baulehm und Stroh. Rohdichte 1200-1700 kg/m³. Heute vor allem für Fachwerkausfachung in der Sanierung.

3. Leichtlehm

Lehm mit organischen (Stroh, Holzhackschnitzel) oder mineralischen (Blähton) Leichtzuschlägen. Rohdichte 400-1200 kg/m³. Verbesserte Wärmedämmung, wichtig für Innendämmung.

4. Lehmschüttung

Lehm mit Zuschlägen zur Verfüllung waagerechter Bauteile (Balkendecken, Hohlräume). Für Wärmespeicherung und Schallschutzverbesserung.

5. Lehmmörtel

Drei Arten: Lehmmauermörtel (zum Vermauern), Lehmspritzmörtel (für Ausfachung) und Lehmputzmörtel (für Oberflächen). Da sie nicht abbinden, können sie erdfeucht geliefert werden und längere Zeit lagern.

6. Lehmsteine

Durch Formgebung hergestellt, je nach Rohdichteklasse für tragendes oder nichttragendes Mauerwerk. DIN-geprüft nach DIN 18945.

7. Lehmplatten

Dünne Platten (bis 50 mm) brauchen Unterkonstruktion, dicke Platten (ab 50 mm) sind selbsttragend für nichttragende Trennwände. Bereichern die Trockenbau-Palette.

8. Lehm-Designputze & Anstriche

YOSIMA bietet 146 natürliche Farbtöne in 7 Strukturvarianten. Keine künstlichen Farbstoffe, kein Ausbleichen. ClayFix Lehm-Anstrich in gleicher Farbpalette.

Welcher Lehm für welches Bauteil?

  • Fußboden: Stampflehm, Lehmschüttung
  • Tragende Wand: Stampflehm, Lehmmörtel, Lehmsteine
  • Nichttragende Wand: Alle Lehmbaustoffe möglich
  • Decken & Dach: Strohlehm, Leichtlehm, Lehmschüttung, Lehmsteine, Lehmplatten
  • Trockenbau: Lehmsteine, Lehmplatten
  • Putze: Lehmmörtel in vielen Varianten

Wie funktioniert eine Wandheizung mit Lehm?

Wasserführende Rohre werden mit Lehmputz umhüllt. Der hohe Strahlungswärmeanteil sorgt dafür, dass sich 17°C wie 21°C bei warmer Luft anfühlen – ideal für Wärmepumpen und regenerative Energien. Im Sommer kann die Wandheizung auch zur Raumkühlung genutzt werden.

Systemarten

  • Endlosrohrsysteme: Clipschienen + Rohre (8-16 mm), flexibel, 50-200 W/m²
  • Rohrregistersysteme: Fertige Module, schnelle Montage, 50-230 W/m²
  • Register auf Bauplatten: Rohre in eingefrästen Kanälen, auch als Innendämmung, 50-150 W/m²
  • Fertigelemente: Heizrohr in Lehm umhüllt, nur befestigen und anschließen, 80-170 W/m²
  • Elektrobasiert: Carbon-Matten mit minimaler Investition, 60-220 W/m²

Lehmputz ist das perfekte Wärmeabgabemedium: natürlich diffusionsoffen, fehlertolerant und an kalten Tagen höher erhitzbar als andere Putze. Geeignete Lehmputzmörtel sind Lehm-Unterputz mit Stroh, Lehmputz Mineral 20 und für Dünnrohrsysteme Lehmputz SanReMo.

Was muss ich bei einer Fachwerksanierung beachten?

Eine Fachwerksanierung beginnt mit der Ausfachung. Lehmbaustoffe haben die richtigen Eigenschaften und fördern durch ihre Feuchteregulierung ein langes Leben der Holzkonstruktion.

Typischer Aufbau

  • Ausfachung: Lehmstein leicht NF 1200 mit Lehm-Mauermörtel leicht – oder historisch mit Wickelstaken, Eichenstaken und Strohlehm
  • Außenputz: Kalk-Grundputz (Gräfix 61 Haar grob), Kalk-Dünnschichtputz fein, Kalkfarbe
  • Innenputz: Lehm-Unterputz mit Stroh, darüber Lehm-Oberputz fein 06 oder YOSIMA Designputz
  • Innendämmung: HFD Innendämmplatte oder Holz-/Blähton-Leichtlehm

Wichtige Hinweise

  • Für verputztes Außenmauerwerk von Sichtfachwerk: Lehmsteine der Anwendungsklasse Ia erforderlich
  • Lehmsteine nicht annässen (anders als bei Kalkmörtel)
  • Dreiecksleisten an seitliche Balkenflächen nageln (stabilisieren bei Querschwindung)
  • Bei stark bewitterten Wänden Edelstahl-Putzträgergewebe empfohlen
  • Innendämmung bei Sichtfachwerk-Erhalt unverzichtbar

Alle Materialien für die Fachwerksanierung findest du in unserem Shop – bei Fragen zur richtigen Materialauswahl beraten wir dich gerne.

Was sind historische Dachfenster?

Wir bieten handgefertigte historische Dachfenster aus einer belgischen Metallschmiede mit über 20 Jahren Erfahrung. Die Fenster sehen aus wie früher, erfüllen aber moderne Standards: Isolierverglasung (HR++ U-Wert 1.0), gehärtetes Sicherheitsglas, keine Kondenswasserprobleme. 100% in Belgien nach EU-Richtlinien gefertigt. CO2-neutrale Lieferung durch Zusammenarbeit mit Bos+.

6 Modelle im Shop

  • DRKK 40/60 – 40x60 cm, U-Wert 1,50 W/m²K (Kompaktgröße)
  • DRF 50/90 – 50x90 cm, U-Wert 1,40 W/m²K (Standardgröße)
  • DRPK 60/70 – 60x70 cm, U-Wert 1,40 W/m²K (Mittelgröße)
  • DRPM 60/70 – 60x70 cm, U-Wert 1,40 W/m²K (Mittelgröße, anderes Klappensystem)
  • DRX 77/118 – 77x118 cm, U-Wert 1,30 W/m²K (Großformat)
  • DRV 90/120 – 90x120 cm, U-Wert 1,25 W/m²K (mit Notausstieg, bester U-Wert)

Gemeinsame Ausstattung

  • Rahmen: 2 mm Eisen Montageplatte, 3 mm Eisen Klappe, Edelstahl-Scharniere
  • Thermische Unterbrechung und Entkopplung
  • Eingebaute URSA XPS Isolierung
  • 2-lippiges EPDM-Dichtungsprofil mit Anti-Schnee-Gummilippe
  • Anticorrosion: Verzinkung ZnAl 85/15, Powdercoating RAL 9005
  • Mindestdachneigung: 26°, geeignet für alle Bedachungsarten

Alle Dachfenster findest du unter Dachfenster im Shop – zu jedem Modell gibt es ein Produktdatenblatt (PDF) zum Download.

Was bedeutet ressourceneffizientes Bauen mit Lehm?

Ressourceneffizientes Bauen bedeutet, Baustoffe so einzusetzen, dass der Verbrauch natürlicher Ressourcen und die Umweltbelastung über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes minimiert werden. Lehm ist dafür ein idealer Baustoff, weil er ohne Brennen oder chemische Verarbeitung verwendet wird und am Lebensende vollständig in den Kreislauf zurückgeführt werden kann.

Hybridkonstruktionen: Lehm, Holz und nachwachsende Dämmstoffe

In der modernen Baupraxis wird Lehm häufig in Hybridkonstruktionen mit Holz und nachwachsenden Dämmstoffen kombiniert. Das verbindet die Vorteile beider Materialien: Holz als tragendes Element, Lehm als Masse- und Feuchteregulator, nachwachsende Dämmstoffe (z.B. Hanf, Stroh, Holzfaser) für den Wärmeschutz. So entstehen Gebäude, die energieeffizient, langlebig und vollständig recycelbar sind.

Lebenszyklusanalyse und Wiederverwendbarkeit

  • Lehmbaustoffe werden bei der Ökobilanzierung (z.B. nach QNG) besonders positiv bewertet
  • Kaum graue Energie: keine hohen Temperaturen bei der Herstellung nötig
  • 100 % Wiederverwendbarkeit: Alten Lehmputz aufweichen und erneut verwenden
  • Kein Sondermüll beim Rückbau – Lehm kann bedenkenlos der Erde zurückgegeben werden
  • Ab 2026 verpflichtende EU-Angaben zu Treibhausgaspotenzialen bei CE-Kennzeichnung – Lehm schneidet hier hervorragend ab

Klimagerechtes Bauen und Energieeffizienz

Lehmbaustoffe tragen zur Energieeffizienz bei, indem sie als thermische Speichermasse Temperaturspitzen abpuffern (sommerlicher Wärmeschutz) und in Kombination mit Flächenheizungen niedrige Vorlauftemperaturen ermöglichen. So ergänzen sie Wärmepumpen und andere regenerative Energiesysteme ideal.

Die Entscheidung für nachhaltiges Bauen fällt in einer frühen Planungsphase – deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit den Möglichkeiten vertraut zu machen. Wir beraten dich gerne zu den passenden Materialien für dein Projekt.

Wo kann ich Lehmbau lernen?

Fachkraft Lehmbau (DVL)

Seit 2002 die erste von deutschen Handwerkskammern anerkannte Weiterbildung im Lehmbau. 200 Unterrichtsstunden: 160 Stunden Theorie/Praxis + 40 Stunden BWL-Modul.

  • 6 Module: Grundlagen, Lehmmauerwerk, Nasslehmtechniken, Trockenbau, Lehmputze, Baugewerbliches
  • Prüfung: ca. 4 Std. Theorie + 6 Std. Praxis bei der Handwerkskammer
  • Berechtigt zum Logo „Lehmbaufachbetrieb DVL“ und Eintrag in die Handwerksrolle

Sachverständige/r für nachhaltiges Bauen mit Lehm (HTWG Konstanz)

Kompaktkurs der Lake Constance Graduate School in Kooperation mit der HTWG Konstanz. Fortbildung für Planer und Fachleute, die Lehmbaustoffe normgerecht in Planungs- und Ausschreibungsphasen einsetzen wollen.

  • Anerkannt bei der Architektenkammer Baden-Württemberg und Niedersachsen
  • Inhalte: Lehmbau-Grundlagen, Hybridkonstruktionen (Lehm + Holz + nachwachsende Dämmstoffe), Ökobilanzierung nach QNG, klimagerechtes Bauen, Normen und Richtlinien
  • 9 Unterrichtstage (Online + Präsenz in Konstanz) mit optionaler Prüfung
  • Theorie und Praxis: verschiedene Lehmbau-Techniken für Neu- und Altbau werden praktisch erprobt
  • Zielgruppe: Architektinnen, Ingenieure, Energieberater, Bauverwaltungen
  • Abschluss: Gemeinsames Zertifikat der HTWG Konstanz und der LCGS

Mehr Informationen: lcgs-konstanz.de

Voraussetzungen (Fachkraft Lehmbau DVL)

  • Gesellenprüfung im Bauhandwerk, oder
  • Bauhandwerk ohne Gesellenbrief + 3 Jahre Lehmbau-Erfahrung, oder
  • Beliebiger Berufsabschluss + 5 Jahre Lehmbau-Erfahrung
  • Architekten/Bauingenieure mit Master sind zugelassen

Daneben gibt es die „Gestalter/in für Lehmputze“ (Europäische Bildungsstätte für Lehmbau) und zunehmend akademische Lehrangebote an Hochschulen.